Mentale Modelle

Mentale Modelle, ist ein Begriff für verschiedene Modelle, die bestimmte Prozesse, Denkstrukturen und typische Fehleinschätzungen in unserem Leben erklären. (Inspiriert durch: Charlie Munger, Daniel Kahneman und Peter Bevelien)

Kurz: Dass, was unbewusst in unserem und den Köpfen von anderen Menschen so abläuft. Es war für mich an der Zeit meine eigene Sammlung der Modelle anzulegen, die in meinem Leben wichtig sind, frei nach der Feynman Methode.

Modelle für Erklärungen

Curse of Knowledge

Je besser informiert jemand über ein Thema ist, umso wahrscheinlicher ist es das a) das Wissen anderer Menschen überschätzt wird b) Informationen zu kompliziert weitergegeben werden c) wenn eine Strategie zur Wissensvermittlung erstellt wird, sollte dies aus der Perspektive des Lerners, nicht aus der Perspektive des Wissensvermittlers erfolgen.

Hanlon’s Razor

„In den seltensten Fällen ist es böse Absicht wenn etwas schiefläuft, sondern einfach nur Unfähigkeit oder Dummheit.“

Ockhams Rasiermesser

  • Die einfachste Erklärung für einen Sachverhalt ist vorzuziehen.
  • Eine Theorie ist einfach, wenn sie wenige Variablen und Vermutungen beinhaltet und wenn diese in logischen Beziehungen zueinander stehen, aus denen der zu erklärende Sachverhalt folgert.

Murphys Gesetz

„Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“ –> Black Swans & Antifragilität

Der Sieger schreibt die Geschichte

DIe Geschichtsbücher werden von den Siegern geschrieben, Wahrnehmungsverzerrungen sind nicht ausgeschlossen, aus der Perspektive der Verlierer wird kaum berichtet. Dies bedeutet nicht, dass die Geschicht falsch ist, oft braucht sie aber Zeit um zur Wahrheit zu finden. (siehe -> Survivorship Bias -> Bestätigungsfehler)

Psychologische Modelle und manipulative Techniken

Ankerheuristik

(anchoring effect) Werte führen zu Ankern, z.B. wenn Du Dir vorher ein teures Objekt anschaust und danach ein etwas billigeres, wirkt dieses noch billiger, als es eigentlich ist. Wenn Du vorher auf einen hohen Preis geankerst wirst, bist Du bereit mehr zu bezahlen als Du es sonst würdest. Ankerheuristiken funktionieren auch, wenn ihre Wirkungsweise vorher erklärt wird.

Behavior Herding

Herdenverhalten sind zum Beispiel Anleger sich in ihren Entscheidungen gleich einer Herde verhalten und mehrheitlich in ein Anlageobjekt investieren bzw. desinvestieren. Hier hat Warren Buffets Mr. Market seinen Ursprung. Die Folge von Herdenverhalten sind starke Preisschwankungen des jeweiligen Anlageobjekts – Panik und Euphorie führen zu starken Preisschwankungen.
Auch ist hier das Schlangenverhalten (Hier muss es gut sein) oder die mehrfache Durchführung von Aktionen (Selbst-Herden) begründet.

Ben Franklin Effekt

Wenn Du mir einen Gefallen tust, magst Du mich lieber, da sich Deine innere Einstellung Deinem Verhalten anpasst.

Bestätigungsfehler (confirmation bias)

Bestätigungsfehler sind in der Kognitionspsychologie die Neigung, Informationen so auszuwählen und zu interpretieren, dass diese die eigenen Erwartungen erfüllen. (z.B. Impfen vs. nicht Impfen)

Circle of Competenz

Wir haben mehrere Kompetenzkreise unserer Fähigkeiten. Den Kreis unserer echten Kompetenz, den Kreis, in dem wir denken, dass wir kompetent sind, es aber nicht sind und alles was außerhalb unserer wirklichen und gefühlten Kompetenz liegt. Unsere besten Leistungen, mit den wenigsten Fehleinschätzungen, erbringen wir in unserem echten Kompetenzkreis.

Conjunction Fallacy

Je mehr Informationen wir haben, umso wahrscheinlicher erscheint eine Beschreibung. Die Verteilung der Berufsgruppe -> Buchhalter + Introvertiert wird für wahrscheinlicher gehalten als Buchhalter für sich alleine gesehen, obwohl introvertierte Buchhalter nur ein Teil der großen Gruppe sind. (siehe -> Base-Rates)

Cookie Licking

Wenn Kinder Kekse anlecken um anderen etwas zu vermiesen. In der Wirtschaft bedeutet dies, dass Vorgesetzte schlecht deligieren können und Aufgaben „anlecken“, also nicht loslassen können und somit Probleme bei Mitarbeitern verursachen.

Default Selection

Die schon vorgegebene Entscheidung wird in der Mehrheit der Fälle beibehalten, z.B. Organspende: Opt-in vs Opt-out.

Deliberate Practice

Bewusstes Üben und Lernen von einer Fähigkeit, um darin eine Meisterschaft zu erlangen und die höchsten Level zu erreichen. [mehr über Deliberate Practice]

Dunning-Kruger-Effekt

Die Neigung inkompetenter Menschen das eigene Können zu überschäften und die Kompetenz anderer zu unterschätzen.

Eisenhower Matrix

Bewertung einer Aufgabe nach: Wichtig/Unwichtig und Dringend/Nicht Dringend [mehr zum Eisenhower Prinzip]

False-Time-Constraint

Eine typische Technik um ein Gespräch mit fremden Menschen zu starten. „Ich muss gleich zurück zu meinen Freunden (zeigt auf eine Gruppe), haben Sie kurz 30 Sekunden/1 Minute, für […].“ Das Gespräch wird in den meisten Fällen nicht so kurz dauern.

Filter Bubble

Wir neigen dazu Informationen zu sammeln die sich in unserer Blase befinden. Durch das Internet und das matchen von Interessen verstärken sich die konzentrischen Kreise um das eigene Werteverständnis was dazu führt, dass wir immer die gleichen Ideen & Überzeugungen um uns sehen und dazu neigen, andere Meinungen schwerer zu akzeptieren.

Flow

Der Zustand, wenn eine Tätigkeit optimal fordernd ist (nicht zu leicht, nicht zu schwer) und wir vergessen wie die Zeit um uns vergeht.

Fossilierung

Fossilierung ist der Stillstand in einer erlernten Fähigkeit, da die Fähigkeit außreichend beherrscht wird. Im Spracherwerb einfache Verständigung anstatt perfekte Grammatik & Tonalität. Beim Musikinstrument die Fähigkeit einzelne Lieder zu können, aber keine neuen zu lernen, die neue Fingerfertigkeiten benötigen. Beim Sport ein One-Trick-Pony zu sein.

Gesetz der Belanglosigkeit (Law of Trivality / Bike Shed Effect)

Pseudomodell von Parkinson: Je niedriger die Risiken oder das notwendige Wissen, umso mehr wird über ein Problem diskutiert, da jeder mitreden kann. Zum Beispiel die Entscheidung über den Neubau eines Atomkraftwerks (komplex) vs die Farbe eines Fahrradschuppens (trivial).

Instant Gratification

„Wir wollen es JETZT.“ Instation Grafitication ist der Wunsch sofortige Befriedigung von Bedürfnissen zu bekommen. Durch die Konditionierung auf Reaktionen in Echtzeit wird dieser Drang vermutlich immer größer. (Gegenteil: Delayed Gratification)

Kind vs Wicked Learning Systems

Bei netten (Kind) Lernumgebungen bringt die 10.000 Stunden Regel mit Spezialisierung viel, bei teuflischen Systemen bringt Dir Reichweite und ein T-Shaped Wissensstand mehr. (-> Epstein Range)

Laterales Denken

Querdenken als Problemlösestrategie und zur Steigerung der Kreativität.

Negging

Negative Komplimente gegenüber Menschen, die positive Komplimente gewöhnt sind, um einen Pattern Interrupt zu verursachen, der ein herablassen der Verteidigung bewirkt. Wird oft von PUA eingesetzt. z.B. „Schöne Schuhe, gibt es die auch in Frauengröße.“

Paradox der Entscheidung

Je mehr Entscheidungen wir treffen könnten, umso schwerer wird es und umso weniger Entscheidungen werden getroffen.

Pattern Interrupt

Pattern Interrupts werden sehr oft im Verkauf eingesetzt um Kunden mehr zu verkaufen, indem Abwehrmechanismen/Routinen umgangen werden. Bei einem Cold-Call würde somit der Verkäufer nicht die typische Abfolge: „Hi Peter, wie geht es Ihnen […]“ die eine Abwehrreaktion hervorrufen würde, sondern z.B.

  1. „Hi Peter, mein Name ist Robert Stark. Hört sich der Name bekannt an?“ Je ausgefallener der Name, umso besser funktioniert diese Technik.
  2. „Ich habe Sie vermutlich zu einer schlechten Zeit erwischt.“ Klar, es ist schließlich ein Cold-Call […] Hierbei wird der Anrufer dann versuchen eine Zeit zu finden, zu der es besser passt, oder einen „False Time Constraint“ nutzen um über das Produkt aufzuklären.

Piler vs Filer

Es gibt Präferenzen in der Bearbeitung von Prozessen, die sich overflächlich in zwei Gruppen einteilen lassen:

  1. Abhefter: Menschen, die Ihre Aufgaben ordentlich sortieren und eine sehr ausgereifte Systematik haben.
  2. Stapler: Menschen, die Ihre Aufgaben nach dem Stapel Prinzip regeln: Was oben liegt ist wichtig, was nach unten verschwindet, unwichtiger.

Was ist besser? Das was für den Menschen passt. Problematisch wird es nur, wenn sich andere Menschen an der Arbeitsweise oder Un/Ordnung stoßen und versuchen den anderen zu verändern oder in die jeweilige Un/Ordnung eingreifen. Stapler sind in der Regel anscheinend flexibler, wenn es darum geht sich auf neue Situationen anzupassen.

Priming

Informationen, die einer Kategorie zugeordnet werden können sind leichter abzurufen. Durch die Verarbeitung eines vorangegangen Reizes werden implizite Gedächtnishilate aktiviert. Ähnlich dem Framing Effekt.

Recall Bias

Unsere Erinnerungen verzerren sich und geben einem Ergenis mehr oder weniger Bedeutung als wir diesem in der Vergangenheit wirklich zugestanden haben.

Reward Predition Error – RPE

Je unerwarteter ein Erfolg, umso mehr Dopamin wird ausgeschüttet. Je höher die Dompaminausschüttung, umso schneller wird etwas zur Gewohnheit (-> Spielsucht). Je besser wir etwas können (und somit erwarteter der Erfolg ist), umso weniger Dopamin wird ausgeschüttet. Für schnellen (viel Dopamin) und anhaltenden Lernerfolg (Dopamin über lange Zeit) die richtigen Motivatoren suchen, damit die Motivation weiterzulernen erleichtert wird und nicht nur auf Willenskraft beruht. (siehe -> Fossilierung -> Satisficing -> Default Effekt -> Plateau)

Reziprozität

Kratz meinen Rücken und ich kratze Deinen.

Rückschaufehler (hindsight bias)

„Im Nachhinein wissen wir, dass sich ein Ereignis genau so abspielen würde (Börsencrash, 2. Weltkrieg, etc.), obwohl wir dies eigentlich nicht wussten.“ –> Entscheidungslogbücher

Social Proof

Wenn andere etwas wollen und toll finden, muss es toll sein.

Verfügbarkeitsheuristik/Verfügbarkeitsfehler (Availability Heuristic)

Dinge die kürzlich passiert sind und in den Medien breitgetreten werden, führen dazu dass wir Wahrscheinlichkeiten überschätzen.. Bestätigungsfehler entstehen bei der schwierigen Frage nach der Häufigkeit eines Ereignisses (Terrorismusanschlag, Überfälle, Unfälle mit dem Auto, etc.) oder dem Umfang einer Kategorie. Die Wahrscheinlichkeitsberechnung, oder Recherche wird durch die einfache Frage, wie leicht es fällt, sich an passende Beispiele zu erinnern ersetzt. Zwei häufige Gründe, dass Beispiele leichter verfügbar sind und so zu einem systematischen Fehler führen, sind eigene Erlebnisse und Berichte in den Medien, die je gehäufter sie vorkommen, umso wahrscheinlicher erscheinen.

Biologische Modelle

Evolution

Anpassungsfähigkeit gewinnt: „Life finds a way.“ – Jurrasic Parc.

Good enough

Wenn etwas gut genug ist, ist es ausreichend. 100% geben, dauerhaft und ohne Rücksicht auf Verluste, ist ein einfacher Weg in den Ruin.

Medizinische Modelle

Minimale effektive Dosis (Minimum Effektive Dose)

Die minimale Dosis ist die minimal erforderliche Dosis, um eine möglichst hohe Wirkung zu zeigen, z.B. bei der Einnahme von Medikamenten, wo mehr in den meisten Fällen nicht besser ist. In den meisten Fällen außerhalb der Medizin ist aber ein Sicherheitsabstand sinnvoller.

Physikalische Modelle

Kritische Masse

„[…]diejenige Mindestmasse eines aus einem spaltbaren Nuklid bestehenden Objektes, ab der die effektive Neutronenproduktion eine Kettenreaktion der Kernspaltung aufrechterhalten kann.“ [Q] In der Spieltheorie ist die kritische Masse der Punkt, an dem es genug Personen gibt die z.B. eine Technik angenommen haben, damit diese sich selbstständig weiter verbreitet und durchsetzen wird.

Hebelwirkung

Eine Verstärkung der Kraft durch ein Werkzeug oder mechanisches System.

Soziologische Modelle

Survivorship Bias

Der logische Fehler sich auf Menschen oder Dinge zu konzentrieren, die einen Prozess „überlebt“ haben und ein übersehen von den Risiken „Toten“. Bei Blitz wollten die Nazis die Engländer zermürben. Entgegen der These, dass die Bombardierung von Gebieten mehr Angst und Panik verbreitete, sank die Furcht der Überlebenden mit jedem Angriff, den sie überlebten. [Q]
Geprägt wurde dieser Begriff durch Ingenieure die Flugzeuge an den Stellen stärker panzerten, an denen sie schon einmal getroffen wurden anstatt an anderen Stellen wie eigentlich geplant. [Q]

Zero Tolerance

Die Nulltoleranzstrategie basiert auf der Broken-Windows-Theorie. In Deutschland auch bekannt als Strategie der Null-Toleranz. Verstöße werden nach den vorhandenen Regeln geahndet.

Mathematische Modelle

Angebot und Nachfrage

Ein Modell um die Preise in einem Markt zu ermitteln. Der Preis eines Produktes wird so lange wandern, bis er an dem Punkt ankomment wo die Nachfrage mit dem Angebot übereinstimmt. Ausgenommen: Luxusgüter, Monopole, staatlich festgesetzte Preise

Antifragilität

Eine Theorie von Nassim Taleb nach der es Dinge gibt, die bei Chaos und wirtschaftlicher Unruhe an Stabilität gewinnen, oder von den Unruhen profitieren. (Angestellter vs. Freelancer/Taxifahrer vs. Künstler)

Base-Rates

Bei Dingen, die mehrere Wahrscheinlichkeiten haben, muss jedes einzelne Element untersucht werden und es gilt der kleinste Wahrscheinlichkeitswert. Wichtig um komplexe Systeme zu hinterfragen. (siehe -> Conjunction Fallacy)

Deflation

Goldilocks Effect

Das „Goldlöckchen Prinzip“ ist ein Modell der gesunden Mitte, nach dem Märchen Goldlöckchen und die 3 Bären. Zum Beispiel in der Kommunikation ist dies genau die richtige Menge an Informationen – weder zu wenig (fehlerhaft, zu ungenau), noch zu viel in Form von Wiederholungen (Redundanzen) und Blabla.

Inflation

Knappheit

Missverstehen von Glück/Wahrscheinlichkeit

Wir glauben, dass wenn uns etwas passiert ist, die Wahrscheinlichkeit sinkt, dass dies wieder geschieht, oder das die Wahrscheinlichkeit steigt, wenn etwas länger nicht passiert ist. Kahneman sagt in Thinking, Fast and Slow, dass Glück als ein selbst-korrigierender Prozess angesehen wird, bei dem eine Veränderung in eine Richtung eine Veränderung in eine andere Richtung anstößt um das Gleichgewicht wieder herzustellen. In Wahrheit werden solche „Abweichungen“ nicht korrigiert wenn das Glück fortschreitet, sondern nur verdünnt.

Mr. Market

„Even though the business that the two of you own may have economic characteristics that are stable, Mr. Market’s quotations will be anything but. For, sad to say, the poor fellow has incurable emotional problems. At times he feels euphoric and can see only the favorable factors affecting the business. When in that mood, he names a very high buy-sell price because he fears that you will snap up his interest and rob him of imminent gains. At other times he is depressed and can see nothing but trouble ahead for both the business and the world. On these occasions he will name a very low price, since he is terrified that you will unload your interest on him.

Mr. Market has another endearing characteristic: He doesn’t mind being ignored. If his quotation is uninteresting to you today, he will be back with a new one tomorrow. Transactions are strictly at your option. Under these conditions, the more manic-depressive his behavior, the better for you.

But, like Cinderella at the ball, you must heed one warning or everything will turn into pumpkins and mice: Mr. Market is there to serve you, not to guide you. It is his pocketbook, not his wisdom, that you will find useful. If he shows up some day in a particularly foolish mood, you are free to either ignore him or to take advantage of him, but it will be disastrous if you fall under his influence. Indeed, if you aren’t certain that you understand and can value your business far better than Mr. Market, you don’t belong in the game.“ Warren Buffett

No Profit Strategie

Das System jegliche Gewinne in das eigene Unternehmen zu investieren um keine Profit aufzuweisen. Aktuelles Beispiel: Amazon Ökonomie bis 2016, das erste Jahr in dem signifikate Gewinne erwirtschaftet wurden.

Pareto Prinzip

20% sind für 80% verantwortlich. z.B. ca. 20% der Worte machen 80% der gesprochenen Sprache aus.

Slack/Spielraum/Sicherheitsabstand

Spielraum hilft bei der Planung und dem Management von Resourcen. Je weniger Zeit oder Geld wir haben, umso schlechter werden wir mit genau diesen Dingen. Je höher die Verkehrsdichte, umso schneller entstehen Staus aus dem Nichts, z.B: durch Bremsen der Vorderleute oder Spurwechsel von Kolonnenspringern. Durch Sicherheitsabstand muss die Zukunft nicht perfekt geplant werden, da es genug Zeit und Abstand gibt um auf Veränderungen und Krisen zu reagieren.

Winner-Takes-All Markt

Ein Markt der durch einen Spieler dominiert wird.

Zeitpräferenz

Die Zeitpräferenz, im Englischen bekannt als Hyperbolic Discounting ist ein Konzept welches beschreibt, dass wir einen kleineren/schlechteren Konsum/Erlebnis/Belohnung in der Gegenwart einem besseren vorziehen. Beispiel: Auf eine Party gehen oder Fernsehen gucken bietet kurzfristig eine höhere Belohnung als das Lernen für gute Noten in der Schule, die einen besseren Studienplatz sichern. (-> siehe Instant Gratification und Procastination)

Zinseszins

Egal ob Haben oder Schulden, der Zinseszins hilft beim Wachstum in die eine oder andere Richtung, sobald die Zinsen regelmäßig ausgezahlt werde.